Suche nach nacktem und blutendem Mann

Bild: Feuerwehr mit Wärmebildkamera auf der Suche nach dem Verletzten. Foto: Bludau

Dorsten. Mit einem aufwändigen Einsatz und mit Unterstützung eines Hubschraubers waren Rettungskräfte gestern Abend auf der Suche nach einem jungen Mann (21), der nur mit einer Unterhose begleitet und blutend auf der A31 gesehen worden war.

Die A 31 im Bereich Dorsten Lembeck / Rhade wurde für den Sucheinsatz für ca. 30 Minuten voll gesperrt. Neben einem Großaufgebot an Rettungskräften halfen auch Landwirte mit Traktoren bei der Suche auf den angrenzenden Feldern. Zu diesem Zeitpunkt regnete es und es herrschten Temperaturen von um die neun Grad.

Autofahrer hatten gegen 20 Uhr den Notruf gewählt, da der augenscheinlich verletzte Mann versucht hatte bei strömendem Regen mehrere Autofahrer im Bereich der Auffahrt zur Autobahn anzusprechen. Helfen lassen wollte er sich aber nicht und rannte plötzlich in Richtung Autobahn, kletterte über einen Wildschutzzaun und kam so auf die viel befahrene Autobahn. Nur mit viel Glück überquerte er diese ohne Unfall. Dann verschwand er im Gelände. Daraufhin kamen Feuerwehr mit Wärmebildkamera, zahlreiche Streifenwagen und auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.

Nach gut zwei Stunden konnte der Hubschrauber den Gesuchten in einem unzugänglichen Gebiet neben der A 31 ausfindig machen. Polizeibeamte konnten ihn einfangen. Weil der junge Mann einen geistig verwirrten Eindruck machte, wurde er in eine Klinik gebracht. Weitere Informationen zum Hintergrund und Wohnort des Mannes konnte die Polizei bisher noch nicht machen.

Montag, 16. November 2020, 11:31 • Verfasst in Dorsten

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